Fritzbox VPN
So klappt die Einrichtung

Mesh WLAN-Router

VPN steht als Abkürzung für virtuelles, privates Netzwerk. Diese Verbindung kann verschiedene Teilnehmer miteinander verbinden. Dafür wird ein so genannter IP-Tunnel genutzt. Das Netzwerk ist in sich geschlossen und kann auch Raum übergreifend agieren. Die Fritzbox VPN kann ein privates oder lokales Netzwerk darstellen und der Zugriff darauf ist durch VPN auch von unterwegs aus möglich. Voraussetzung ist, dass man als Teilnehmer des Netzwerkes zugelassen ist. Für die Nutzung ist eine spezielle VPN-Software nötig, welche als Kommunikationsmittel zwischen dem Router und dem Netzwerk agiert. Wie dies alles funktioniert und welche Vorteile VPN mit sich bringt, das erklärt dieser Beitrag.

Was ist eine VPN Verbindung?

Im privaten und beruflichen Bereich kann eine VPN sehr hilfreich sein, da von überall aus auf das Netzwerk zugegriffen werden kann. Dafür musst Du bei der Fritzbox VPN registriert sein, auf die du zugreifen möchtest. Das Netzwerk kann so zusammengestellt werden, dass alle Software-Anwendungen oder Dokumente für die Teilnehmer verfügbar sind. Wer also beispielsweise unterwegs ist, und sich ins Fritzbox VPN einloggt, kann dort alle Anwendungen, die für ihn hinterlegt sind nutzen.

Gibt es in einem Unternehmen beispielsweise Programme, die nur im internen Intranet angewendet werden dürfen, und sind diese mit dem VPN verbunden, so können die Mitarbeiter auch von wo anders, zum Beispiel im Home-Office, darauf zugreifen. Selbst auf Dateien, welche lokal gespeichert sind, kann der Zugriff erlaubt werden. Im Prinzip ist die VPN Verbindung eine Art Transportmittel, das die Teilnehmer mit dem entsprechenden Netzwerk verbindet und zusammenführt. Daher wird es auch als Kommunikationsnetz bezeichnet.

Es gibt zwei verschiedene Arten der VPN. Die konventionelle VPN und die SSL-VPN. Bei der Letzteren handelt es ich um eine Web-basierende VPN, die einen Fernzugriff auf Anwendungen eines Unternehmens zulassen. Dabei werden aber die Teilnehmer nicht an das eigentliche Unternehmensnetzwerk gebunden. Von Außerhalb können so registrierte Teilnehmer auf die entsprechenden Dienste, Programme oder Dateien gesichert zugreifen.

Wie funktioniert es?

Die Funktionsweise ist recht einfach. Das gesicherte Netzwerk kann bei Freigabe in dem entsprechend freigegebenen Rahmen genutzt werden. Dies kann entweder für ein privates oder ein geschäftliches Netzwerk in Betracht kommen. Vor allem Unternehmen nutzen VPN sehr umfangreich. Die Software verbindet also die teilnehmenden Parteien mit dem eigentlichen Netzwerk und den darin eingebundenen Anwendungen, Dateien oder Software-Ausstattungen.

Dazu kann sich der Teilnehmer von überall mit seinen Daten einloggen und hat dann den vollen Zugriff auf seine Bereiche. Weiterhin bietet eine Fritz VPN oder eine AVM VPN die Möglichkeit, sicher ins Internet zu gehen. Denn die Daten werden so verschlüsselt, dass sie von Dritten, wie beispielsweise Hackern, nicht gelesen werden können. Sowohl auf dem PC als auch auf dem Tablet oder Smartphone kannst du eine Fritzbox VPN einrichten. Wird eine Seite im Internet aufgerufen, so werden automatisch Daten übertragen.

Wird dabei aber eine Fritz Box VPN genutzt so werden diese so verschlüsselt, dass auch die IP-Adresse nicht übertragen werden kann. Diese sichere Verbindung ist sowohl für Privatleute als auch für Unternehmen wichtig. Denn die IP Adresse verrät sehr viel über den Besucher der Webseite. Diese eindeutige Nummer kann sogar den aktuellen Standort sowie den Wohnort übermitteln. Durch VPN kann dies verhindert werden. Diese Option kann auch für das WLAN und Handy eingerichtet werden. Benötigt wird hier lediglich die entsprechende Software.

Wie kann die VPN eingerichtet werden?

Um eine Verbindung mit VPN und der Fritz!Box zum VPN-Server der Firma herzustellen, gibt es einen einfachen Weg. Ist diese Verbindung hergestellt, so kann aus dem Heimnetz und von unterwegs auf das Firmennetzwerk zugegriffen werden. Anders herum funktioniert dies jedoch nicht. Du kannst also nicht vom Firmennetzwerk auf die privaten Heimnetzwerke zugreifen. Als Erstes muss eine VPN-Verbindung mit dem VPN-Server des Unternehmens eingerichtet werden, was in der Regel ein qualifizierter Mitarbeiter übernimmt.

Danach kann über die Benutzeroberfläche der Fritzbox (fritz.box oder 192.168.178.1 im Browser eintippen) das Netzwerk eingerichtet werden. Dazu folgst du einfach den folgenden Schritten:

  1. Klicke auf "Internet", "Freigaben" und dann auf "VPN"
  2. Jetzt wählst du den Menüpunkt "VPN-Verbindung hinzufügen", danach auf "Diese FRITZ!Box mit einem Firmen-VPN verbinden" und "Weiter"
  3. Nun muss die IPSec-ID bzw. Key-ID unter "VPN-Benutzername (Key-ID)" eingegeben werden. Ebenso muss das Kennwort für die VPN unter "VPN-Kennwort (Preshared Key) eingetragen werden.
  4. Zudem kannst du auch dem Netzwerk einen eigenen Namen geben. Diese Option befindet sich unter dem Menüpunkt "Namen der VPN-Verbindung". Im Bereich "Internetadresse" muss der Domainname, oder die feste, öffentliche IP-Adresse des VPN-Servers eingetragen werden. Ebenso müssen die entsprechenden Daten bei "Subnetzmaske" eingegeben werden.
  5. Anschließend kannst du über die Auswahl "VPN-Verbindung dauerhaft halten" angeben, ob die Verbindung dauerhaft gehalten sein soll. Soll auch die Verwendung des Internets über VPN erfolgen, so findest du die Einstellungen unter "Erweiterte Einstellungen zum Netzwerkverkehr", "Gesamten Netzwerkverkehr über die VPN-Verbindung senden".
  6. Nachdem alles passend ausgewählt wurde, können alle Eingaben mit einem Klick auf "OK" gespeichert werden.

Die VPN-Verbindung mit der Fritzbox VPN herstellen

Ist bei der Fritzbox die Einstellung "VPN-Verbindung dauerhaft halten" aktiviert haben, wird diese Verbindung auf Dauer gehalten. Sollte die Verbindung zum Netzwerk verloren gehen, wird die Fritzbox die AVM VPN erneut selbst herstellen. Ist diese Option nicht aktiviert, wird die Verbindung beim Zugriff auf das Netzwerk automatisch hergestellt. Grundsätzlich können bis zu 12 VPN-Verbindungen durch eine Fritzbox VPN eingerichtet werden. Wie viele davon jedoch parallel genutzt werden können ist von der Geschwindigkeit sowie der aktuellen Auslastung der Internetverbindung abhängig.

Die VPN Verschlüsselung ist sehr komplex. Und basiert auf wissenschaftlicher Mathematik. Nach der Einrichtung der VPN und der Eingabe der entsprechenden Daten wir deine Konfigurationsdatei erzeugt. Diese muss dann in den Router eingepflegt werden. In der Konfiguration der Fritzbox kann die Option "Internet, Freigaben" gewählt werden. Hier gibt es den Reiter "VPN". Anschließend kann durch den Klick auf "Durchsuchen" unkompliziert nach der entsprechenden, automatisch gesucht werden.

Diese muss dann nur noch eingelesen werden. Danach wird der Zugang zur VPN-Verbindung angezeigt. Jetzt ist es möglich die "VPN-Einsellungen importieren" zu wählen. Durch diese Auswahl kann die Fritzbox die Dateien zur Konfiguration selbständig einlesen und aktivieren. In der Liste der Zugänge befindet sich dann die Angabe "VPN-Verbindungen". Nun ist der Firtz Fernzugang eingerichtet und kann genutzt werden.

Vorteile von AVM VPN

Die Vorteile sind bei einer Firtzbox VPN, dass du sicher und anonym im Internet surfen kannst und gleichzeitig auch auf das verbundene Netzwerk zugreifen kannst. Darüber hinaus bietet die Fritz VPN eine einfache Handhabung und eine kompetente Verschlüsselung. Es muss lediglich der Zugang eingerichtet werden, der im privaten Bereich mit Hilfe des Internetanbieters aktiviert werden kann. Nun muss lediglich noch das VPN-Programm aufgespielt werden und das VPN aktiviert werden.

Die Kosten für VPN variieren je Anbieter und abgeschlossenem Vertrag, oder Abonnement. Je nach Nutzung sollte hier individuell entschieden werden, welche Variante in Frage kommt. Dabei gibt es bereits monatliche Basispakete für wenige Euro. Die Leistung der VPN ist auch davon abhängig, welche Internetgeschwindkigkeit gewählt ist, beziehungsweise welche Ausgabegeschwindigkeit vorhanden ist und zur Verfügung steht. Durch die Verschlüsselung ist das Surfen im Internet sowie die Übertragung oder das Abrufen von Daten und Dokumenten äußerst sicher

Die US-Behörden verwenden ebenfalls VPN Verschlüsselungen und Netzwerke, um sich vor Angriffen durch Hacker zu schützen. Diese Methode gilt heute als sehr sicher, da sie recht komplex aufgebaut ist und nur schwer geknackt werden kann.

Fazit:

Die Fritzbox VPN, welche im Übrigen auch als AVM VPN bezeichnet wird, kann eine verschlüsselte Internetverbindung bieten und ein sicheres Netzwerk erzeugen. Private Nutzer und Geschäftsteilnehmer haben so die Option von überall auf die dort freigegebenen und eingebundenen Inhalte zuzugreifen. Der Fritz Fernzugang bietet jedem eine schnelle Lösung unabhängig von Zeit und Ort auf die Daten oder Anwendungen innerhalb des VPN Netzwerkes Zugriff zu erhalten.

Die Nutzung der VPN Verbindung ist mit Kosten verbunden, welche unterschiedlich hoch ausfallen können. Bei dauerhafter Nutzung kann ein Vertrag mit einer monatlichen Fixsumme ratsam sein, um die Kosten im Blick zu behalten. Um eine Fritzbox VPN einrichten zu können, wird eine Software, eine VPN fähige Fritzbox und etwas Geschick benötigt. Hilfestellungen bieten innerhalb einer Firma IT-Mitarbeiter und im privaten Segment der entsprechenden Internet- bzw. VPN-Anbieter.

Hat ein Unternehmen Mitarbeiter, welche im Home-Office oder Außendienst tätig sind, kann eine Fritzbox VPN eine gute Lösung darstellen, um diese mit dem Firmennetzwerk zu verbinden. Sie haben dann jederzeit den Zugriff auf alle benötigten Ressourcen, Dateien, Anwendungen oder Programme, die für die jeweilige Tätigkeit, oder Erledigung der Aufgabenstellung nötig sind. So kann die Arbeit ohne Zeitverzögerung durchgeführt werden. Effizienz ist dank VPN heute jederzeit und von überall her nutzbar und umsetzbar.

vgwort

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