WLAN-Lautsprecher
Kabelloser Klang für die Hosentasche

Mobile WLAN-Router

Ob Deep House im Wohnzimmer, Vivaldi in der Küche oder Heavy Metal im Schlafzimmer, moderne WLAN-Lautsprecher garantieren ein kabelloses Klangerlebnis, das jederzeit flexibel genossen werden kann. Dabei muss es nicht immer zwangsläufig das heimische Netzwerk zum Einwählen sein: über mobile Endgeräte wie Smartphone, Tablet und Co. können Technikfans ihren Lieblingssong auch im Park bei gemeinsamen Grillabenden oder spontanen Partys hören.

Die kleinen Abspielgeräte in Hosentaschengröße sind robust, vielfältig einsetzbar und mittlerweile sogar oftmals kratz-und wasserfest. In diesem Artikel erklären wir euch, was die kleinen Klangwunder ausmachen, worin ihre Vorteile sowie Funktionen liegen und empfehlen euch konkrete Modelle, die ihr Können bereits unter Beweis stellen konnten.

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Inhaltsverzeichnis

Große Klappe, viel dahinter - leistungsstarke Powerwürfel für Jeden

WLAN-Lautsprecher zeichnen sich dadurch aus, dass sie mittels Verbindung über ein kabelloses, lokales Netzwerk, (Wireless Local Area Network), Kontakt zu der entsprechenden Musikquelle in Form von Computern, Mp3-Playern oder Smartphones aufnehmen, um somit die empfangenen Daten abzuspielen. Das Gesamtbild kann man sich gut als klassisches Sender-Empfängermodell vorstellen: Der Sender, der die Datenquelle für Musik, Podcasts und Ähnliches darstellt, wird über ein ausgewähltes drahtloses Netzwerk mit dem Lautsprecher, respektive dem Empfänger konstant verknüpft, der im Anschluss die gestreamten Daten abspielt.

Kleiner Zwerg ganz groß - Smart Speaker sind die besseren Blauzähne

Mit der Bandbreite an mobilen Lautsprechern kommen auch verschiedene Streaming-Technologien daher. Im Vergleich zu herkömmlichen Bluetooth-Lautsprechern weisen solche, die über ein WLAN-Netzwerk verbunden werden, eine wesentlich größere Reichweite auf. Da die Übertragungsweite bei einer Bluetooth-Verbindung direkt vom Sender zum Endgerät stattfinden muss, stößt diese Variante bei maximal zehn Metern an ihre Grenzen. Sind die smarten Quellen hingegen über ein Heimnetzwerk verbunden, funktioniert der Lautsprecher auch über eine größere Distanz einwandfrei - parallel zur Reichweite des Netzwerks.

Darüber hinaus muss das smarte Gerät lediglich den Kontakt zwischen Lautsprecher und Zuspieler steuern. Wurde das gewünschte Album ausgewählt, kann das Smart-Tool in den Standby-Modus gehen. Dies führt dazu, dass der Akku bei WLAN-Lautsprechern weniger stark beansprucht wird, als bei entsprechenden Bluetooth-Produkten und somit längere Freude am Musik hören garantiert ist.

Die Steuerung bildet einen weiteren Vorteil für Fans des kabellosen Klanges. Hier können die Audiodateien bequem über die hauseigene Streaming-Architektur nach Belieben koordiniert werden. Bekannte Anbieter sind hier beispielsweise Apple AirPlay, Google Cast oder Teufel Raumklang. Die Bedienung der drahtlosen Lautsprecher kann in den meisten Fällen auch komfortabel über die dazugehörige Mobile App ausgeführt werden.

Wer zudem besonderen Wert auf eine äußerst gute Klangqualität legt, kommt auch hier auf seine Kosten: da das Streaming über WLAN eine wesentlich höhere Bandbreite besitzt, besteht die Möglichkeit, selbst Formate mit einem sehr hohen Datenaufkommen zu verarbeiten und damit ein qualitativ hochwertiges Klangerlebnis zu erhalten. Auf Bluetooth basierende Geräte weisen meistens eine niedrigere Bandbreite auf. Zudem müssen Dateien in ein einheitliches Format konvertiert werden, was oft zu Lasten der Musikauthentizität geht. Bei der Benutzerfreundlichkeit kann der WLAN-Lautsprecher ebenfalls punkten, wird er doch über den eigens gewählten Streaming-Anbieter gesteuert, mit dem ihr bereits vertraut seid. Besonders praktisch ist hierbei ebenfalls, dass weitere Zusatzfunktionen parallel aktiviert werden können.

So kann beispielsweise beim Hören der neuesten House-Charts kurz der Business Call aus dem letzten Meeting angenommen werden oder unterschiedliche Musik in einzelnen Zimmern geschaltet werden.

Baue Dir die Welt, wie sie Dir gefällt - ein System für alle Zimmer

Verschiedene Funktionen mit mehreren WLAN Boxen gleichzeitig nutzen, wird in Form des sogenannten Multiroomings immer öfter angeboten, da es mit der Zeit immer beliebter geworden ist. Es stellt eine praktische, smarte Lösung für alle dar, die Musik in mehreren Dimensionen genießen wollen.

Dabei muss es nicht bei Lautsprechern allein bleiben: Subwoofer, Soundbars für den Fernseher und digitale Sprachassistenten wie Amazon's Alexa oder Apples Home Pod stehen hier ebenfalls hoch im Kurs. Ob entspannte Chillout Lounge-Musik im Badezimmer, lebendiger Pop in der Küche oder Podcasts im Kinderzimmer - ein gemeinsames Musiksystem mit komplett vernetzten Endgeräten und zahlreichen Möglichkeiten ist einer der Zukunftsträger von innovativen Smart Home-Portfolios.

Aus alt mach' neu - Tuning statt neu kaufen

Doch, was tun, wenn die alte, jedoch absolut intakte und hochwertige Stereoanlage noch bestens funktioniert? Oftmals bieten diese klassischeren Modelle einen mindestens genauso guten, wenn nicht volleren Klang, als so mancher neumodischer Mini-Lautsprecher vom Elektromarkt um die Ecke.

Hier muss sich Niemand von seinem Herzstück verabschieden, denn dort kommen kompetente Netzwerk-Audio-Player wie zum Beispiel Google Chromecast Audio ins Spiel. Über einen Dongle, Klinkenstecker, Cinch oder optische Eingänge wird jede Stereoanlage im Handumdrehen in einen drahtlosen Lautsprecher verwandelt, über den sich problemlos Musik streamen lässt. Das clevere Tool kann dementsprechend, ähnlich wie ein CD-Player, problemlos an jeden handelsüblichen HiFi-Verstärker angeschlossen werden. Ist das Gerät korrekt angeschlossen, kann Chromecast sofort über Google's Musik-App als Abspielgerät ausgewählt werden. Als Songquelle gibt es viele Optionen: Spotify, Deezer oder Google Music funktionieren genauso gut, wie das Auswählen der eigenen Musiksammlung. Nutzer von Apple Music müssen sich dagegen noch etwas gedulden - dieser Dienst ist bisher noch nicht mit Chromecast kompatibel.

Zusammenfassend bieten solche Netzwerk-Audio-Player eine innovative, kostengünstige sowie einfach zu installierende Alternative zum Kauf einer neuen Anlage. Mit gerade ein mal knapp 40 Euro bietet Google's Chromecast Audio ein äußerst gutes Preis-Leistungsverhältnis, muss doch zur Aktivierung des Streamings im Gegensatz zum Apple TV noch nicht mal der Fernseher angeschaltet werden. Ein weiterer Pluspunkt, mit dem das Smart Tool aufwartet, ist die anonymisierte Nutzung von Chromecast Audio, die im Gegensatz zu Amazon's Alexa Echo Spot ohne eine Identifikation des Users via E-Mail funktioniert.

Smart und schnell im Bundle - Mobilfunkhersteller bieten beides

Damit die WLAN Boxen einsatzbereit sind, ist ein eigenes Heimnetzwerk notwendig. Hierfür reicht in der Regel jeder herkömmliche Router mit Breitband-Zugang aus. Dieser besitzt die Fähigkeit, das eigene Zu Hause vollständig zu vernetzen und alle Geräte mit Internet auszurüsten. Hierzu hat er auch die Aufgabe, als Datenbrücke zwischen Internet und Netzwerkgeräten, wie zum Beispiel WLAN Speaker, von Streaming-Systemen zu arbeiten. Über diese Brücke läuft der gewünschte Musik-Stream, daher gilt hier: je kürzer der Weg der Übertragung, desto besser und flüssiger laufen die Songs. Um damit gleichzeitig auch die bestmöglichste Kompatibilität zu gewährleisten, greifen viele auf ein Set von Router und Lautsprechern von derselben Marke zurück. So bieten es die meisten großen Mobilfunkhersteller, wie Vodafone, die Telefónica oder auch die Deutsche Telekom an. Letztere besitzt neben einer großen Router-Auswahl auch die gewünschten WLAN Speaker.

Der von der Telekom als simpel titulierte "Smart Speaker" hat nicht nur eine ordentliche Klangqualität vorzuweisen, sondern ist auch als cleverer Sprachassistent einsetzbar. Als Lautsprecher und Smart Home Tool in einem kommt der Kleine ganz groß daher. Ob der Anruf bei der Familie, die Lieblingssendung im TV, oder die zusammengestellte Weihnachts-Playlist - mit einem kurzen "Hallo Magenta" führt der Speaker jeden Befehl im Handumdrehen aus und macht auch vor der Smart Home-Steuerung nicht Halt. Licht und Wärme lassen sich hier nach Belieben und Tageszeit einstellen.

Die Innovation auf ein neues Level hebt derzeit der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei. Mit dem AI Cube verschmelzen 4G-Router und digitaler Sprachassistent zu einem völlig neuen Produkt. Die gar nicht würfelförmige Künstliche Intelligenz plaudert über das Wetter, steuert Licht und Wärme oder spielt auf Wunsch Musik ab - ganz ohne zusätzlichen Router. Durch den lediglichen Einsatz einer entsprechenden Sim-Karte erreicht der kleine Kerl eine Geschwindigkeit von 300 Mbit pro Sekunde. Die Spracherkennung läuft durch vier Mikrofone über Amazon's Alexa mit einem Resonanzkörper von insgesamt 400 Milliliter Fassungsvermögen. Wer sich mehr als einen AI Cube anschafft, hat sogar die Option, sich ein Mesh-Netzwerk aufzubauen, was einen flächendeckenden Empfang für alle internetfähigen Endgeräte bei einer gleichbleibenden Übertragungsgeschwindigkeit bedeutet.

Multimedia hoch zehn - Streaming-Anbieter in Kooperation

Viele Smart Speaker kooperieren darüber hinaus mit verschiedenen Streaming-Diensten. Oftmals legen natürlich einige Hersteller Wert darauf, den eigenen Streaming-Dienst weiter auszubauen, als neue einzukaufen. Dennoch bieten einige Hersteller eine Auswahl von mehreren Anbietern, über die Kunden sich im Voraus informieren können. So bietet Amazon's Alexa folgendes Portfolio an:

  • Amazon Music/Amazon Prime Music
  • Deezer
  • Spotify
  • TuneIn
  • Audible

Google Home versucht dem in nichts nachzustehen und rüstet seinen smarten Lautsprecher ebenfalls mit einigen Dienstleistern aus:

  • Google Play Music
  • Spotify
  • Deezer
  • Chromecast, (eingeschränkt)

Ist der eigene Fernseher mit Chromecast ausgerüstet und kann mit Google Home verbunden werden, ist es zudem möglich, Videos von YouTube oder Netflix zu übertragen.

Der Gigant Apple setzt hingegen nach wie vor auf Exklusivität und die heißt Apple Music. Im Vergleich zu seinen Wettbewerbern sind andere externe Anbieter hier nicht vorgesehen. Apple geht sogar noch einen Schritt weiter: anders als bei seiner Konkurrenz werden Übertragungstechnologien wie Bluetooth oder WLAN nicht unterstützt -ausschließlich über Apples eigene Variante Air Play lassen sich Musik und Videos streamen.

Ein etwas größeres, wenn zum Teil auch eher noch unbekanntes Streaming-Portfolio bietet Bose mit seiner SoundTouch Bar an. Ob nur ein Lautsprecher für die ganze Wohnung oder für jeden Raum einen - Bose bietet seinen Kunden die Möglichkeit, das System sukzessive zu erweitern. Dies spiegelt sich auch in der Selektion der Musikanbieter wider, die teilweise noch relativ neue Namen beinhaltet:

  • Pandora
  • TuneIn
  • Deezer
  • Spotify
  • iHeart Radio
  • SiriusXM
  • Qplay
  • Amazon Music

Internet für die Hosentasche - es muss nicht immer das Smartphone sein

So mobil und flexibel die smarten Speaker in der Regel auch sind - ohne eine Internetverbindung können sie ihr Können nicht ausschöpfen. Deshalb ist es gerade unterwegs, oder auf längeren Reisen wichtig, für eine entsprechende Verbindung zu sorgen. Zwar besitzt heutzutage jedes Smartphone auch eine Internetverbindung, allerdings ist dieses Datenvolumen oftmals begrenzt verfügbar und wird bei Überschreitung entsprechend gedrosselt. Sollen noch andere Geräte verbunden werden, kann das Handy als Hotspot oft nicht mehr mithalten.

Hier empfiehlt sich ein mobiler WLAN Hotspot, wie der WIR Hotspot E5577 von Huawei. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Mbits pro Sekunde und einer Laufzeit von sechs Stunden können bis zu zehn verschiedene Geräte gleichzeitig mit ihm verbunden werden. Klein, kompakt und handlich lässt sich der mobile Router im Miniformat mit gerade 118 Gramm Gewicht so spielend leicht in Hosentasche oder Aktenkoffer vom nächsten Meeting zur Zugfahrt transportieren, immer mit dabei - eine stabile Internetverbindung. Außer einer beliebigen Sim-Karte wird hier für den Start nichts weiter benötigt. Ist die Netzabdeckung ein mal schlecht ausgeprägt, kann bei Bedarf sogar eine externe Antenne angeschlossen werden.

Durch das mobile Wifi lassen sich so, innerhalb des Netzwerks, Apps, Dateien und Fotos problemlos von einem zum anderen Endgerät übertragen. Mit rund 75 Euro bietet der Huawei Hotspot zudem ein angenehmes Preis-Leistungsverhältnis.

Schnelles Setup für mehr Dynamik - QuickStart ist angesagt

Um in den Musikgenuss der kleinen Klangwunder zu kommen, muss das System mit dem Lautsprechern jedoch erst mal installiert werden. Einfach und schnell soll es dabei gehen, damit die Anlage im Handumdrehen startklar ist.

Je mehr Teile zusammen funktionieren sollen, desto sorgfältiger sollte das Setup vonstattengehen. Ähnlich wie bei einem Baukastensystem kommt hier vom Subwoofer, über Playbars bis hin zu den eigentlichen Lautsprechern und einer Brücke, um alle Geräte miteinander zu verbinden, alles in Frage. Mit der Bridge sollte hier auch begonnen werden, lässt sie doch alle Tools zum Leben erwachen. Sie stellt die Verbindung zwischen Internet und Geräten her. Schnell an den eigenen Router angeschlossen, ist der Rest recht simpel erledigt. Die einzelnen Elemente werden verteilt: die Soundbar für volleren Klang wird unter dem Fernseher per Kabel verbunden, der Subwoofer findet seinen Platz direkt daneben. Hier empfiehlt sich die Nähe zu einer Steckdose, denn die Geräte arbeiten zwar alle drahtlos, Strom müssen sie aber trotzdem weiterhin via Kabel beziehen. Die Lautsprecher können in Wohnung oder Haus beliebig verteilt werden. Im Anschluss geht es an die digitale Einrichtung und Steuerung der einzelnen Geräte. In den meisten Fällen geschieht das über die eigene App, die genau vorgibt, was zu tun ist. Über diese lassen sich letztendlich auch die Inhalte koordinieren. So können Lautstärke und Titelauswahl für jeden Lautsprecher einzeln und parallel angepasst werden.

Sehr gut abgeschnitten hat hier die Soundbar der Marke Sonos, die bei Stiftung Warentest besonders für ihre Benutzerfreundlichkeit und einfache Installation ausgezeichnet wurde. Allerdings hat entsprechende Qualität auch ihren Preis: entscheidet man sich für das komplette System, kosten allein Subwoofer und Soundbar jeweils rund 700 Euro. Jeder Lautsprecher bringt es auf zusätzliche 200 Euro und die Bridge, die notwendig ist, um das System überhaupt funktionsfähig zu gestalten, bringt es auf weitere 50 Euro. Bei einem Gesamtwert von insgesamt fast 1850 Euro stellt dieses Paket kein Schnäppchen dar, punktet dafür aber mit einer innovativen Technologie, einem beliebig erweiterbaren System sowie einem astreinen und qualitativ hochwertigen Musikerlebnis.

Künstliche Intelligenz mit Charakter

WLAN-Lautsprecher sind gerade in der heutigen Zeit ein äußerst praktisches und cleveres Tool, das Musik in völlig neuen Dimensionen grenzenlos wiedergibt. In Kombination mit sich ständig weiterentwickelnden, innovativen Technologien, eröffnet dies Nutzern eine Vielzahl an zusätzlichen, neuen Funktionen. Musik kann plötzlich von überall und von jedem beliebigem Endgerät abgespielt werden, die Lautsprecher können unser zu Hause vollständig vernetzen sowie steuern und machen auch vor Sprachassistenten nicht Halt.

Für die Zukunft stellen sie jetzt schon eine überzeugende, Künstliche Intelligenz dar, die immer noch dazulernen will.

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vgwort

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