WLAN Beamer
Neue Freiheiten beim Streaming

Mesh WLAN-Router

Die Welt um uns wird immer smarter! Fast täglich werden wir mit solchen Aussagen konfrontiert, die sich auf technische Errungenschaften beziehen. Zweifelsohne ist hier allen voran das Internet zu nennen, das für eine globale Vernetzung sorgt. Innovationen wie Smartphone, Smarthome oder Smart-TV gäbe es ohne die Anbindung ans World Wide Web gar nicht. Smarter heißt übersetzt so viel wie intelligenter und davon profitiert nun auch das Heimkino. Beamer mit WLAN versprechen kabelloses Streaming und unbegrenztes Internetvergnügen. Ebenfalls erweitert sich der Rahmen für Präsentationen in Schulen, Unis und Unternehmen. Doch beim Kauf eines WLAN Beamers gibt es einiges zu beachten.

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Was ist ein WLAN Beamer?

Beamer generieren die Projektion von Bildern, Videos und Präsentationen auf Wänden und Leinwandflächen. Neben den Lichtverhältnissen ist die Verkabelung eine der größten Herausforderungen. Inmitten eines Raumes oder an einer Decke hängend ist zunächst die Stromzufuhr von Bedeutung. Neben dieser bedarf es bei herkömmlichen Videoprojektoren einer zusätzlichen Bildquelle, wie etwa einem Sky-Receiver für Fußballübertragungen, einem Laptop oder einem DVD- bzw. Bluray-Player.

Weitere Kabel kommen hinzu, wenn der Beamer an eine Soundanlage angeschlossen wird. Abhilfe verspricht dagegen ein Beamer mit intergiertem WLAN-Modul. Bild- und Audiospuren lassen sich mithilfe dessen über das Heimnetzwerk übertragen. Mit den richtigen Apps an Bord können Inhalte von Netflix, YouTube und Co. ohne weitere Geräte gestreamt werden. Miracast Beamer ermöglichen sogar die direkte Bildschirmübertragung von Smartphone und Tablet.

Wie funktioniert ein WLAN Beamer?

Optisch gibt es bei einem Wireless Beamer kaum einen Unterschied zu klassischen Modellen. Im Regelfall verfügen beide Arten über die gleichen Anschlüsse, wie HDMI und VGA. Soll ein Beamer mit WLAN aber seinen vollen Funktionsradius erreichen, ist ein Internetanschluss unabdingbar. Wie der Name bereits verlautet, muss ein WLAN-Netzwerk vorhanden sein, auf welches Zugriff besteht.

Miracast und WiDi

Als gängige Standards entpuppen sich Miracast und WiDi (WiFi Direct) als nützliche Tools, wenn es um die kabellose Verbindung zwischen WLAN Beamer und Smartphone geht. Sind beide Geräte im selben WLAN-Netzwerk zugegen, kann eine drahtlose Vernetzung per Miracast hergestellt werden. Doch es geht auch ohne eine zentrale Internetverbindung; und zwar via WiDi, um etwa Bilder, Videos und Präsentationen auf die Leinwand zu projizieren. Je nach Smartphone-Modell kann es aber vorkommen, dass zum Übertragungszeitpunkt kein zusätzlicher Internetempfang möglich ist.

Diese Möglichkeiten bietet ein Beamer mit WLAN

Wer gerne Serien und Filme über das Smartphone schaut, braucht mit einem Drahtlos-Beamer nicht länger auf ein kleines Display starren. Videosequenzen lassen sich in HD-Qualität auf die große Leinwand bringen und das sogar mit Ton. Genügt der Sound nicht aus, lässt sich per Bluetooth eine weitere Verbindung zu einer Musikanlage herstellen. Sind auf dem WLAN Beamer Apps wie Netflix und Waipu installiert, kann auf die Inhalte direkt zugegriffen werden.

Ob Public Viewing beim Fußball oder ein gemütlicher Kinoabend daheim: Wireless Beamer eignen sich perfekt fürs drahtlose Heimkinovergnügen. Auch bei Präsentationen, wie zum Beispiel Powerpoint, kommen die Vorteile eines WLAN Beamers zur Geltung. Interaktive Inhalte können ohne zusätzliche Gerätschaften aufgerufen werden und lassen das Publikum staunen. Übertragungen in HDMI Qualität ohne Kabel und ohne weiteren Aufwand geben dem Präsentierenden neue Freiräume.

Was sind die Vor- und Nachteile bei einem WLAN Beamer?

Steht eine WLAN-Internetverbindung zur Verfügung, überwiegen bei der kabellosen Nutzung die Vorteile:

  • interaktive Präsentationsmöglichkeiten
  • kompaktes Design, da zusätzliche Anschlussmodule entfallen
  • sofort verfügbare Softwareupdates
  • keine Abhängigkeiten mehr von zu verkabelnden Quellen
  • direktes Streaming per App, Miracast und WiFi-Direct
  • mehr Flexibilität beim Aufstellen
  • einfache Bedienung, wenn zusätzliche Geräte entfallen,
  • wodurch sich ebenfalls Stromkosten senken lassen.

Doch die Nutzung eines WLAN Beamers bringt auch wenige Nachteile mit sich, etwa

  • wenn keine stabile WLAN-Verbindung existiert
  • oder das Smartphone nicht die gleichen Verbindungsstandards unterstützt.

Probleme kann es zudem beim Anschluss anderer Quellen geben, sollten die benötigten Schnittstellen (VGA, HDMI, Audio) nicht zur Ausstattung des WLAN Beamers gehören.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Planungen zur Anschaffung eines Beamers sollten stets gut durchdacht sein. Wer sein Heimkino möglichst kabellos gestalten möchte, wird um einen WLAN Beamer kaum herumkommen. Jedoch sollten in allen Fällen die benötigte Projektionsfläche, Anschlussmöglichkeiten sowie Bild-Qualität, Geräuschkulisse und der Lichteinfall berechnet werden. Von zentraler Bedeutung ist zudem der Aufstellort. Mit dem entsprechenden Equipment können alle gängigen Modelle auch an der Decke befestigt werden.

Auch, wenn WLAN Beamer gerne mit dem Zusatz "kabelloses Streaming" beworben werden, ist weiterhin eine feste Stromversorgung nötig. Es sei denn, das gewählte Gerät verfügt über einen integrierten Akku; der allerdings regelmäßig geladen werden muss. Ein weiteres, entscheidendes Kriterium ist die Lichtstärke. Moderne WLAN Beamer werden heutzutage mit energiesparender LED-Technologie ausgestattet, was sie leichter, kompakter und im Betrieb leiser macht.

Bei den Einstiegsmodellen geht dies aber zulasten der Lichthelligkeit für die Projektion und ist bei der Wahl nicht zu vernachlässigen. Zu prüfen sind zudem die Ausstattungsmerkmale, bei denen etwa die maximale Datenübertragung eine wichtige Rolle spielt sowie Standards, zu denen WiFi-Direct und Miracast zählen. Für den Dauerbetrieb ist ein SmartEco-Betrieb von Vorteil, um Stromkosten zu sparen. Steht in den gewünschten Räumlichkeiten kein ausreichender Abstand zwischen Beamer und Projektionsfläche zur Verfügung, empfiehlt sich ggf. der Kauf eines Kurzdistanzbeamers.

WLAN Beamer: Was wird zur Anschaffung benötigt?

Steht der Entschluss fest, einen Beamer mit Wireless-Display-Übertragung zu erwerben, stellt die Marktvielfalt eine weitere Hürde dar. Hier hilft es, vorab einen Budget-Rahmen zu definieren und genau zu notieren, welchen Zwecken der WLAN Beamer entsprechen soll. Bei der Neuanschaffung bietet es sich natürlich an, ein Modell mit integriertem WLAN-Empfänger zu kaufen, der eine entsprechende Leistung bei der Datenübertragung hat. Doch nicht in allen Räumen steht ein ausreichendes WLAN-Netz zur Verfügung. Gerade am Aufstellort (Decke oder Boden) kann die Leistung variieren.

Beamer WLAN-fähig machen

Durch eine Optimierung des hausinternen WLANs verbessert sich aber meist schon der Empfang. Ist bereits ein Beamer vorhanden oder ein Modell ohne Internetmodul günstiger, besteht durchaus die Möglichkeit einer Nachrüstung. Mit sogenannten Wireless HDMI Sets werden auch ältere Beamer streamingfähig. Grundvoraussetzung ist ein HDMI-Anschluss und eine weitere Stromquelle, die den kleinen HDMI-Stick unterstützt. Es gibt auch Module, die per USB-Anschluss funktionieren sollen, allerdings wird die Funktion bei den gänigen Geräten nicht richtig unterstützt.

WLAN Beamer anschließen und starten

Die Inbetriebnahme von einem WLAN Beamer stellt keine großen Schwierigkeiten dar. Gemäß der Bedienungsanleitung sind die Geräte sofort startklar. Jedoch ist zu beachten, dass ein Beamer nach dem Ausschalten am Stromnetz bleibt, damit die empfindliche Technik in Ruhe abkühlt.

Projektionsfläche berechnen

Noch vor dem Kauf ist es ratsam, die gewünschte Projektionsfläche zu benennen. Im Netz bieten Hersteller und Anbieter kostenlose Projektionsflächenberechner an, die bei der Auswahl des richtigen Beamers helfen.

Leinwand als Empfehlung

Anstelle einer weißen Wand sollte eine spezielle Leinwand verwendet werden, die 3D- sowie hochauflösende Bilder und Filme bestmöglich darstellen kann.

Sky Receiver an Beamer anschließen

Wer einen Sky Receiver an einem Beamer mit WLAN anschließen möchte, benötigt dafür ein HDMI-Kabel. Leider unterstützt SkyGo die drahtlose Bildschirmübertragung nicht. Verfügt der Beamer über eine spezielle App-Auswahl, kann Sky auch per Direkt-Stream empfangen werden. Alternativ kann Sky auch mit Hilfe des Sky WLAN Moduls in das eigene Netzwerk eingeklinkt werden.

Bildqualität schärfer stellen

Im Bildmenü lässt sich die Ausgabequalität des Bildes bestimmen; diese liegt meist zwischen 720p und 1920 x 1080p (Full HD); bis hin zu 3840 x 2160 (UHD). Zwei Feineinstellungsmöglichkeiten gibt es noch am Gehäuse, in Höhe der Linse. Hier können sowohl der Fokus als auch die Bildschärfe justiert werden.

WLAN Beamer und Internet gleichzeitig verbinden

Bei der direkten Bildübertragung per WiFi-Direct hat das Ausgabegerät (Smartphone, Tablet, PC) keine Internetverbindung, da die Schnittstelle mit der Beamer-Verbindung belegt ist. Abhilfe kann die Nutzung von Miracast schaffen, da sich hierbei beide Geräte nicht direkt, sondern über das WLAN-Netzwerk verbinden.

Beamer mit WLAN: Mögliche Probleme

Bei einem 3D-fähigen WLAN Beamer gehören die benötigten 3D-Brillen oftmals nicht zum Lieferumfang. Über den Hersteller und Drittanbieter lassen sich passende Brillen aber nachbestellen. Laute Geräusche können durchaus im Betrieb auftreten, wenn der Lüfter unter Volllast arbeitet. Daher sollte stets auf eine ausreichende Luftzufuhr und Abstand zum Publikum geachtet werden. Rattert der Beamer, weist dies möglicherweise auf einen Lagerschaden des Lüfters hin. In diesem Fall wäre der Hersteller zu kontaktieren; bei der Neuanschaffung gewähren die meisten Anbieter eine Garantie von zwei Jahren.

Welche Alternativen gibt es zum WLAN Beamer?

Eine Verbindung zwischen Beamer und Smartphone kann auch mittels HDMI-Kabel und passendem Adapter hergestellt werden. Wer die Anlage jedoch möglichst kabellos bauen möchte, sollte auf einen Beamer mit WLAN oder auf einen zusätzlichen WLAN- Stick zurückgreifen.

Fazit

Beamer mit integriertem WLAN erobern den Markt und stehen den Ausstattungsmerkmalen eines Smart-TVs in nichts nach. Auf Druck verschiedener Kommissionen haben sich Hersteller auf einheitliche Standards geeinigt, um Geräte per WLAN miteinander zu verbinden. Die Technologie ist nicht nur richtungsweisend sondern zukunftsträchtig. Genau aus diesem Grund ist es ratsam, bei der Neuanschaffung eines Projektors, auf WLAN-fähige Beamer zu setzen.

Ob AirPlay (Apple), Screen Mirroring (Samsung) oder Direktstream per App: Mit einem WLAN Beamer wird das eigene Zuhause spürbar smarter und nimmt uns so manchen Umstand bei der Übertragung erstklassiger Bild- und Tonsequenzen ab. Man denke hierbei auch an die Möglichkeiten, die eine Bedienung per Sprachbefehl bietet. Mit WLAN an Bord lässt sich ein moderner Beamer problemlos über Amazons Alexa und den Google Assistant steuern.

vgwort

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