VDSL Router
Blitzschneller Internet für Zuhause

Mobile WLAN-Router

Wenn bei Dir DSL und Kabel nur schlecht oder gar nicht ausgebaut ist, bleibt nur der Mobilfunk als sinnvolle Alternative. Um neben dem Smartphone auch Laptop, PC, Spielekonsole oder Smart TV mit schnellem Internet zu versorgen, haben sich LTE Router etabliert, bei denen es inzwischen zahlreiche Hersteller und Modelle gibt. Wir zeigen Dir in unserem Ratgeber, auf was Du beim Kauf eines LTE Router achten musst.

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Inhaltsverzeichnis

Willst Du Deinen DSL-Anschluss zu Hause nutzen, brauchst Du einen Router beziehungsweise ein DSL-Modem. Willst Du einen VDSL-Anschluss nutzen, benötigst Du ein VDSL-Modem. Der VDSL-Router sendet Deine Datenpakete ins Internet und empfängt Datenpakete aus dem Netz. Die leitet er an die Endgeräte weiter, die Du angeschlossen hast. Es ist also völlig egal, ob Du die Übertragung der Fußball-WM auf dem Smartphone (kleiner Bildschirm - schlechte Idee), dem Tablet PC oder dem Desktop PC anschaust. Sogar WLAN-Radios, Omas Laptop und die internetfähige Spielekonsole von Deiner Tochter kannst Du mit dem VDSL-Modem/Router verbinden. Der VDSL-Router ist außerdem eine moderne Telefonanlage für alle Festnetztelefonie, die Du im Haus hast.

Was ist ein VDSL Router?

VDSL steht für Very High Speed Digital Subscriber Line. Es handelt sich hierbei um eine spezielle DSL-Technik, die hohe Übertragungsgeschwindigkeiten zulässt. Damit ist der VDSL Router der ideale Glasfaser-Router: schneller, besser, moderner. Die Übertragungsraten bei den unterschiedlichen VDSL Routern sind also deutlich höher als bei den klassischen DSL-Anschlüssen. DSL wird übrigens fast ausschließlich über Kupferkabel übertragen - VDSL kann auch über Glasfaser ins Haus kommen. Der Vergleich der Bandbreiten zeigt die genauen Unterschiede: Beim herkömmlichen DSL-Anschluss sind Bandbreiten von bis zu 16 MBit/s als Downstream möglich, bei VDSL sind es 100 MBit/s. Bitte den VDSL Router nicht mit dem Breitbandrouter verwechseln, das ist wieder etwas anderes. Der Breitbandrouter ist ein DSL-Modem oder ein ADSL-Modem.

Wann ist nun der VDSL Router im Test sinnvoll? Der VDSL-Anschluss mit dem respektiven Router (beispielsweise der Fritzbox für Glasfaser) lohnt dann, wenn Du hohe Übertragungsraten brauchst und den Zugang intensiv nutzt. Einfaches Surfen und kleinere Downloads kannst Du auch mit einem ADSL-Anschluss (siehe Breitbandrouter) meistern. Video on Demand Services, Fernsehprogramm ein HDTV-Qualität und die Nutzung von Triple-Play-Angeboten machen den Router für VDSL bei entsprechend schneller Verbindung interessant.

Wie funktioniert der VDSL Router?

VDSL funktioniert ganz einfach: Vom zentralen Switch aus wird die Verbindung zum Hauptverteiler und zum Kabelverzweiger (DSLAM) per Glasfaser übertragen. Nur zwischen DSLAM und dem Endkunden gibt es etwa 300 Meter Kupferdraht. Der Vorteil von VDSL liegt darin, dass auch bei langen Leitungen die Bandbreite nur wenig oder gar nicht absinkt. Die kurze Distanz, die mit Kupferkabeln überbrückt wird, erlaubt Übertragungsraten von maximal 50.000 Kbit/s m Download und bis zu 10.000 Kbit/s im Upload. Soviel zur Funktion von VDSL "außer Haus".

VDSL1 Router und VDSL2 Routerfunktionieren im Prinzip gleich. Der Unterschied liegt in der Nutzung der Frequenzen: VDSL verwendet Frequenzen bis 12 MHz, VDSL2 dagegen Frequenzen bis zu 30 MHz. Manchmal liest Du vielleicht auch etwas von Vectoring: Da geht es um VDSL2.

Ein VDSL-Anschluss ist immer um 10 Prozent bis 30 Prozent kostenintensiver and die herkömmliche DSL-Anschlüsse, und die alte Hardware muss durch neue Geräte ersetzt werden. VDSL ist bis heute in Deutschland nicht überall verfügbar, so dass Du die Angebote einfach überprüfen musst. Die Telekom leitet übrigens schon seit einigen Jahren das Ende von ISDN ein: Es wurde bereits ziemlich weit auf All-IP umgestellt. Man telefoniert also heute über das Internet. Was ist nun ein VoiP Router? Der VDSL Router, der VDSL Annex B unterstützt, kann VoiP (Router für ip Telefonie).

Was benötigt man dafür?

Ganz einfach zusammengefasst: Du benötigst eine schnelle Internetverbindung (am besten einen Glasfaseranschluss), einen entsprechenden Vertrag mit Deinem Internetprovider sowie einen Router für VDSL. Dann ist eigentlich alles beisammen. Beim Anschließen und Einrichten Deines Anschlusses solltest Du den Anweisungen Deines Providers folgen.

Wann benötige ich einen?

Wenn Deine Mama sich gerne Kochvideos im Internet reinzieht, Dein Papa gleichzeitig online pokert, Opa Walgesängen live übertragen über das Internet lauscht, Du selbst ein Video streamst und Dein Junior dabei online zockt, geht es vermutlich gar nicht ohne VDSL Router. Denn dann braucht Ihr eine leistungsstarke Internetverbindung, die die volle Bandbreite nutzt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Ihr im Heimnetz Filme und Fotos hin und her schickt, Musik übertragt oder ähnliches. Für Familien ist es heute eigentlich selbstverständlich, einen VDSL Anschluss zu nutzen.

Welche technischen Merkmale sind wichtig?

Es gibt so viele unterschiedliche Router mit verschiedenen technischen Merkmalen, dass es schwer findet, den WLAN Router für das heimische Netz auf Anhieb zu finden. Worauf solltest Du achten, was muss Dein Gerät können? Zuerst einmal ist wichtig, was Du alles anschließen willst: Drei PCs, fünf Laptops, vier Telefone, ein paar Konsolen und Drucker - das muss das Gerät alles zulassen. Welche Schnittstellen sollte Dein Router unbedingt haben, auf welche kannst Du verzichten? Gute Geräte beherrschen NAS-Features, sie sorgen dafür, dass alle WLAN-clients immer mit der optimalen Geschwindigkeit versorgt werden. Testsieger ist hier die AVM Fritz!Box 7590, aber auch die AVM Fritz!Box 7580 schneidet gut ab. Andere gute Geräte gibt es von TP-Link, von Asus und Netgear.

Die Router haben alle ein integriertes Modem und sind preislich zumindest grob vergleichbar (Stand März 2020, unterer dreistelliger Bereich). Angenehm ist, wenn der Router Gigbit-LAN-Ports und DECT hat. USB 3.0-Anschlüsse für externe Festplatten und Drucker und dergleichen sind ebenfalls angenehm. Wenn der Router dann noch leicht einzurichten ist, stimmt eigentlich schon alles. So wie bei der Fritz!Box 7590. Vier Punkte, auf die Du achten solltest:

  • Ausstattung (Gigabit-Ethernet-Port, WPS-Taste für die kabellose Verbindung, USB-Buchsen, VDLS-Modem, Telefonanlage)
  • Funktionen (IPv6-Unterstützung, aktuelle Sicherheitsverfahren, NAS-Funktion, dynamische DNS-Funktionen)
  • Konfiguration (eine gedruckte Aufbau- und Schnellstartanleitung gehört dazu, Setup-Assistent und Firmware-Updates)
  • Stromverbrauch (sollte niedrig sein, da der Router im Dauerbetrieb ist)

Welche Router können VDSL Vectoring?

Das können in der Tat nicht alle Geräte. Der Speedport smart3 kann es, die Fritz!Box 7590 ebenfalls. Auch die von Vodafone angebotene EasyBox 804 ist schon in der Lage, VDSL Vectoring zu bieten.

Wie richte ich den VDSL Router ein?

Router einrichten ist nicht so schwer, wie man immer meint. Ganz egal, welcher Router für Glasfaser am Ende bei Dir das Rennen gemacht hat: Du folgst schlicht den Anweisungen des Herstellers beziehungsweise Deines Providers. Zuerst solltest Du den Router mit dem DSL-Kabel mit dem VDSL Anschluss verbinden und ans Stromnetz anschließen. Dann wird der Router mit dem PC verbunden. Dazu nutzt Du ein LAN-Kabel. Schalte beide Geräte ein, öffne am PC den Browser und gib die auf der Unterseite des Routers angegebene Adresse ein.

Anschließend wirst Du vermutlich aufgefordert, ein Administratorpasswort anzugeben. Das solltest Du ebenfalls auf der Unterseite des Routers finden, oder du schaust dir unseren Artikel über die Standard Router-IPs an. Und damit sollte sich sogar schon der Einrichtungsmanager (Set-Up Assistent) von alleine öffnen. Folge den Anweisungen!

Fazit: Schnelles Internet ist heute ein Muss - mit Glasfaseranschluss und passendem Router ist das kein Problem

VDSL ist Internet, das den größten Teil der Strecke über Glasfaser zurücklegt. Damit ist ein VDSL-Anschluss schneller als DSL. Das muss der Router aber ebenfalls können: Ein VDSL-Router sorgt dafür, dass Du das schnelle Internet zu Hause optimal nutzen kannst. Und zwar für alle möglichen Endgeräte und im Heimnetz, nicht nur für den Desktop PC. Zahlreiche Anschlüsse und interessante Extras machen den VDSL Router aber erst so richtig interessant.

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