WLAN Switch
erhöht die Reichweite deines WLANs

Mesh WLAN-Router

Wenn der Junior auf dem Smartphone die Regeln für Elefantenfußball nachschaut, Oma sich gleichzeitig die letzten fünf Folgen ihrer Lieblings- Arztserie schaut, der geliebte Mensch in der Küche ein Abendessen zaubert und gleichzeitig über den intelligenten Lautsprecher das Rezept aus dem Internet vorlesen lässt, hast Du echt ein Problem: Wie willst Du es jetzt noch schaffen, auf dem Dachboden das Videotutorial für Heimwerker zu schauen, während Du den Fußboden für die neue Einliegerwohnung da oben verlegst? Das schafft Dein WLAN nie im Leben! Too much! Lass Oma, Junior und geliebten Menschen in Ruhe, Dir fehlt schlicht die Reichweite. Und die kannst Du mit einem WLAN SWITCH erhöhen.

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Was ist ein WLAN Switch?

Ganz kurz und knapp erklärt: Manchmal hat der Router nur einen eigenen lokalen Netzwerkanschluss. Willst Du mehrere PCs damit verbinden, brauchst Du einen Switch. Denn das Gerät kann die verschiedenen Geräte sowohl mit dem Router als auch untereinander koppeln. Theoretisch kannst Du dafür natürlich auch einen Hub verwenden, das früher auch funktioniert. Das Problem mit einem älteren Hub ist aber, dass die zeitgenössischen PCs (Hubs sind eine ältere Technologie) unterschiedliche Netzwerkgeschwindigkeiten unterstützen. Das können 10 Mbit/s, 100 Mbit/s oder 1000 Mbit/s sein. Benutzt Du einen WLAN Hub, passen sich bei Verbindungen der einzelnen Geräte untereinander alle Geräte dem langsamsten PC an. Willst Du in so einem Fall etwas zwischen zwei Computern kopieren, ist die Kopiergeschwindigkeit aber sowas von abgrundtief und im Keller, dass das einfach keinen Spaß macht. Dazu kommt, dass die Datenpakete beim Hub an alle Netzwerkrechner verschickt werden. Das ist immer so, auch wenn eigentlich nur ein einziges Gerät für den Empfang zuständig ist.

Der Switch merkt erstens, welche PCs einander Daten zukommen lassen wollen und schaltet zweitens zwischen eben diesen Geräten einen Direktkanal auf. Die beiden Geräte einigen sich auf eine Geschwindigkeit, und es werden keine unnötigen Daten an die anderen Geräte versandt. Der WLAN Switch hat also gegenüber dem älteren Hub einige Vorteile. Aber wie war das nun mit der Reichweite?

Der WLAN Switch ist eine Art Verteiler, der das Internet Signal im Netzwerk und im Raum verteilt. Wie genau das passiert, ist wieder eine andere Geschichte: Es kann sich um einen WLAN Repeater handeln, um einen "normalen" Switch oder um Access Points. Welches Gerät ist nun wofür genau da?

Was ist ein Switch?

Ein einfacher Switch leitet das WLAN Signal weiter. Mehr tut er nicht. Das Signal ist daher auch nicht so stark. Das ist kein Switch mit LAN Funktion.

Du findest im Handel zahlreiche Einzelgeräte, wenn Du nach einem Switch suchst. Ein einfacher Switch ist kostengünstig. Neben den Einzelgeräten gibt es aber auch Modem, Switch und Router in einem einzelnen Gehäuse verbaut. Die Komplettigerät bieten Dir zusätzlich einen Access Point für drahtlose Netzwerke, werden daher auch als WLAN Access Point mit Switch oder LAN Access Point oder Access Point mit Switch bezeichnet. Lass Dich von den unterschiedlichen Bezeichnungen nicht irritieren, schau einfach, was drin steckt. Übrigens gibt es auch Komplettigeräte mit einem PowerLine-Adapter, der das Stromnetz für Verbindungen nutzt.

Soweit, so gut. Und jetzt WLAN Switch statt Switch? Ein WLAN Switch hat LAN Anschlüsse, an die du weitere Geräte via LAN-Kabel anschließen kannst. Das ist also mehr als nur ein Switch, der keine LAN Funktion hat. Der WLAN Switch ist per LAN mit Deinem Hauptrouter verbunden (sollte er zumindest sein), so dass das Signal in dem Fall besser ist als bei einem einfachen Switch. Den WLAN Switch kannst Du mit einem ganz normalen Router aufbauen. Die FritzBox 4020 eignet sich beispielsweise ganz gut. Der WLAN Router gibt Dir viele Möglichkeiten, und das Signal ist gut.

Der Unterschied: Repeater, Access Point, Switch

Wenn es Dir nur darum geht, das WLAN Signal weiterzuleiten, brauchst Du einen WLAN Repeater. Das ist ein separates Gerät und nicht in den normalen WLAN Router integriert. Der Repeater fungiert als ein Signalverstärker und vergrößert die Reichweite Deines Funksignals. Also kannst Du das WLAN auch nutzen, wenn Du eigentlich außerhalb der Reichweite der Basisstation bist. Du stellst den Repeater dazu einfach in einiger Entfernung zum Access Point oder Router auf. Der Repeater sorgt dafür, dass Dein WLAN Signal auch in die letzte Ecke von eingangs erwähntem Dachboden gelangt, dass der Junior auch im Baumhaus noch Signal hat und der geliebte Mensch beim Wäschebügeln im Keller die Youtube-Playlist hoch und runter hören kann.

Auch im Keller von der Schwiegermama zwei Häuser weiter, im Zweifelsfall. Allerdings erhöht der Repeater nicht die Bandbreite oder den Datendurchsatz, sondern teilt die verfügbare Bandbreite mit allen anderen angeschlossenen Geräten. Und es gibt noch ein Problem: Du kannst im WLAN nicht gleichzeitig senden und empfangen. Der Repeater muss die Datenpakete auch erst empfangen und sendet sie anschließend. De facto halbiert das die Bandbreite.

Access Point: Der Zugang

Ein Access Point ist wieder etwas anders. Access Points hat normalerweise LAN Anschlüsse und wird via LAN-Kabel an einen bestehenden Router angeschlossen. Ein LAN Access Point ist etwas anderes als ein WLAN Access Point mit Switch. Soweit, so klar. Willst Du Dein Smart TV über LAN mit dem Internet verbinden, geht das mit einem einfachen Access Point nicht. Und mit den meisten WLAN Repeatern funktioniert das auch nicht. Mit einem normalen WLAN Router dagegen schon, denn der stellt Dir sowohl LAN Anschlüsse als auch WLAN zur Verfügung, und Du kannst in diesem Fall ganz einfach Ports freigeben.

Der Access Point ist eine Schnittstelle zwischen einem Kabelnetzwerk und einem Drahtlosnetzwerk. Das bedeutet: Mit dem Access Point kannst Du auch ohne Routing WLAN Clients in ein vorhandenes Netzwerk bringen. Dann erhalten die WLAN Teilnehmer die jeweiligen IP-Adressen von einem zentralen DHCP-Server und nicht von dem Access Point. Das macht die Administration einfacher, denn die WLAN Clients liegen im gleichen Subnetz (Klasse C) wie die kabelgebundenen Teilnehmer. Aber wann brauchst Du so etwas? Der Access Point ist dann vorteilhaft, wenn Du schon ein vollständiges LAN mit Router für die Internetverbindung hast. Access Points kosten nicht viel.

Switch im Kontrast

Der Switch stellt eine fast unbegrenzte Anzahl zusätzlicher Ports im kabelgebundenen Netzwerk bereit. Er multipliziert also die Anschlüsse. Die Teilnehmer werden nicht sternförmig im Netzwerk angeschlossen, sondern es wird eine direkte Verbindung zwischen jeweils zwei Stationen im Netzwerk aufgebaut - als wären die Geräte direkt miteinander verbunden. Du brauchst immer dann einen Switch in Deinem Netzwerk, wenn die Anschlüsse für das Ethernet-Kabel an Deinem Router nicht ausreichen. Heißt: Wenn Du mehr Computer online bringen willst als Zugänge vorhanden sind. Der Switch ermöglicht Dir, anders als der WLAN Hub, einen konstanten Datentransfer.

Kompatibilität Alexa und Android ist gegeben

Es hängt jetzt von Deiner Hardware ab, ob Dein selbst aufgebauter Switch, Dein WLAN Repeater oder Dein Access Point mit Switch oder wie auch immer mit Alexa und Android kompatibel sind. Meistens ist das der Fall, denn die meisten Smart Geräte, inklusive Alexa, können durchaus in bestehende Netzwerke integriert werden. Denn WLAN Switch, Repeater und Access Point sind ja nun nichts anderes als Geräte, die einen Einfluss auf die Reichweite und Signalstärke Deines WLAN haben. Wenn die Android-Geräte WLAN können, sollte das also gar kein Problem sein.

Kann man Router als WLAN Switch verwenden?

Das kannst Du. Solltest Du eine FritzBox verwenden, ist der Umbau zu einem WLAN Switch nicht allzu kompliziert. Öffne erst einmal die Einstelllungen Deiner FritzBox. Dann klickst Du auf LAN und notierst Dir die Adresse. Anschließend klickst Du auf die Funkeinstellungen und notierst die SSID, ebenso den genutzten WLAN Kanal. Jetzt kannst Du die Basisstation schon ausschalten. Verbinde im nächsten Schritt den Router (also Deine zweite FritzBox zu Einrichten des WLAN Switch) mit Deinem Computer und wiederhole die eben beschriebenen Schritte. Allerdings schreibst Du jetzt die SSID und den WLAN Kanal nicht auf, sondern stellst die gleiche SSID und den gleichen WLAN Kanal wie beim Hauptrouter ein. Klicke jetzt auf WLAN, Repeater, Unterstützung für WLAN Repeater (WDS). Anschließend richtest Du die Einstellungen wie bei der Basisstation ein. Wie genau die folgenden Schritte zu bewältigen sind, unterscheidet sich, abhängig davon, ob Du einen Mac oder einen Windows-Rechner verwendest.

Im Prinzip ist es also ganz einfach, mit einem Router einen WLAN Switch einzurichten. Wenn Du im Anschluss die zweite Fritzbox einschaltest und konfigurierst, leitet sie das WLAN Signal weiter. Die LAN Anschlüsse sollten das Signal ebenfalls weiterleiten.

WLAN Switch für das iPad?

Das iPad kann, wie jedes andere internetfähige Gerät auch, in ein bestehendes Netzwerk aufgenommen werden. Ob Du nun das Signal über einen Repeater oder ein anderes Gerät verstärkst, die Reichweite erhöhst oder ähnliches, ist erst einmal egal. Solange es ein WLAN gibt, sollte es funktionieren. Das gilt auch für Tablet-PCs, die mit Android arbeiten. Das gilt für jeden Netzwerkdrucker, für Smartphones und Kameras. Prinzipiell kannst Du alle Geräte, die Du im heimischen Netzwerk haben willst, auch da aufnehmen.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Achte darauf, dass Dein WLAN Switch nicht zum Flaschenhals im Heimnetz wird. Es ist ungünstig, wenn Dein neuer Router für den WLAN Switch nur 100 MB/s schafft, Deine Basisstation und Dein LAN Kabel aber auf 1000 MB/s ausgelegt sind. Denn in so einem Fall wird das gesamte Heimnetz an Geschwindigkeit verlieren. Ob Du nun tatsächlich eine zweite FritzBox als WLAN Switch einrichtest, Dir einen anderen Router kaufst oder ein kombiniertes Gerät erwirbst, bleibt Dir überlassen.

Welche Frequenz sollte ich nutzen?

Die Frage ist eher: Ein 2.4 GHz oder ein 5 GHz WLAN Switch? Die Unterschiede liegen in der Reichweite: Das 5 GHz WLAN hat einfach keine so hohe Reichweite wie der Kumpel mit 2.4 GHz. Wichtig zu wissen: Die Bandbreiten sind beliebt. Es ist also gar nicht so unüblich, dass sich das WLAN Signal mit anderen WLAN Signalen auf der gleichen Bandbreite in die Quere kommt. Das führt zu Interferenzen. Ganz grob kann man sagen, dass 2.4 GHz WLAN etwa 30 m bis 100 m schaffen, wenn keine Wand dazwischen liegt. Ein 5 GHz WLAN reicht nie so weit, ist aber sehr viel intensiver. Was Dir wichtiger ist, musst du situationsabhängig entscheiden.

Fazit: Coole Technik, die gar nicht so schwer zu bedienen ist

Ganz egal, ob Du für das heimische Netzwerk einen Switch oder einen Repeater benötigst, ob Du Dir einen WLAN Access Point mit Switch gönnst: Die Technik kann Dir helfen, Das WLAN Signal intensiver und für mehr Geräte verfügbar zu machen. Die Reichweite kann erhöht werden. Die Hardware, die Du dafür benötigst, kostet nicht viel. Und die Einrichtung ist einfach. Übrigens werden WLAN Switch, Repeater, Access Points und WLAN Hub nicht nur privat genutzt, sondern auch in Unternehmen. Mit ein bisschen Bastelei kann man nämlich so ein Netzwerk einrichten, das ein bisschen mehr kann als ein "normales" Heimnetzwerk.

vgwort

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